Poker Versionen

POKER - 3 Versionen ein Spaß

Die Faszination von Poker ist grundsätzlich die spannungsgeladene Mischung aus Glücksspiel, Strategie und Geschicklichkeit. Pokerspiele unterscheiden sich in der Anzahl der Karten, der Anzahl der gemeinschaftlichen oder „Community Cards“ Karten, der Anzahl der nicht aufgedeckten Karten und den Wettverfahren.

Während das Ergebnis einer bestimmten Hand mit großem Anteil vom Zufall abhängt, so werden die langfristigen Erwartungen der Spieler durch ihre Aktionen bestimmt, die auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeit, Psychologie und Spieltheorie ausgewählt werden.

Poker erfreut sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts zunehmender Beliebtheit und hat sich von einer Freizeitbeschäftigung, die auf kleine Gruppen von Enthusiasten beschränkt ist, zu einem in weiten Teilen der Bevölkerung verbreiteten Hobby entwickelt. Das gilt sowohl für Teilnehmer als auch für Zuschauer, besonders online. Turnier mit Preisen in Millionenhöhe und faszinierende Profispieler haben nicht wenig zum Durchbruch des Pokers in die Mitte der Gesellschaft beigetragen.

Poker Karten

Historisch basieren Pokerkarten ursprünglich auf dem französischen Blatt. Mit der Eroberung der Neuen Welt entwickelten sich aus den mitgebrachten Franzosen das angloamerikanische Blatt. Im angehenden 20. Jahrhundert wurden darauf aufbauenden die spezifischen Pokerkarten entwickelt.

Das französische Blatt wurde im 16. Jahrhundert am Hof der französischen Könige genutzt und verbreiteten sich durch die Nachmacherei des europäischen Adels bis in die letzten Winkel unseres Kontinentes. Es hat die folgenden 4 Farbwerte:

  • Kreuz (Clubs)
  • Pik (Spades)
  • Herz (Hearts)
  • Karo (Diamonds)

Die Karten reichen von Ass (mittelalterlich: Eins) über König, Dame und Bube hinunter bis zur Zwei. 13 Karten pro Farbwert sind 52 Karten. Die 12 Hofkarten repräsentieren historische Persönlichkeiten:

  • Könige – Kreuz: Alexander der Große
  • Könige – Pik: David
  • Könige – Herz: Karl der Große
  • Könige - Karo: Julius Caesar
  • Damen – Kreuz: Juno Regina, Schutzherrin der Ehe
  • Damen – Pik: Pallas Athene, Göttin der Weisheit
  • Damen – Herz: Judit, christliches Ideal der Frömmigkeit
  • Damen – Karo: Rachel, christliches Ideal der Schönheit
  • Buben – Kreuz: Ritter Lancelot
  • Buben - Pik: Holger Danske, Cousin von Karl des Großen
  • Buben – Herz: Etienne de Vignolles, Kampfgefährte von Johnna von Orleans
  • Buben – Karo: Hektor von Troja

Aus diesem europäischen Blatt spaltete sich vor ca. 150 Jahren das angloamerikanische Blatt ab. Im Grundaufbau ist es ein französisches Blatt, nur das die Buchstaben auf den Hofkarten Englisch wurden. Aus B (Bube) wurde J, für Jack, den amerikanischen Allerweltsbursche. Dame wurde zu Q, zur Queen. Zusätzlich wurden die Werte (Index) in die Ecken der Karten gedruckt. Doch damit ist die Metamorphose nicht abgeschlossen, Pokerkarten unterscheiden sich durch 4 Merkmale vom angloamerikanischen Blatt:

  1. Größerer Index – die Zahlen oder Buchstaben sind größer, damit sie leichter, also schneller, zu erkennen sind.
  2. Breiteres Format – vorteilhaft, da Poker Karten meist auf dem Tisch liegen und die Hand hat nur 5 Karten.
  3. Material – Pokerkarten sind aus Kunststoff. Im Gegensatz zu einfachen Quartettkarten oder hochwertigem Spielkartenkarton ist es bei Pokerkarten nahezu unmöglich, Markierungen anzubringen. Hoher Knickschutz und das Beibehalten der ursprünglichen Form sind weitere Vorteile von Pokerkarten aus Kunststoff.
  4. Vierfarbig – Wie auch beim Skat kann es vorkommen, das Pokerkarten zu schwarz und rot noch die Farben blau und grün haben. Bei Poker ist Kreuz grün und Karo blau. Dies wurde von Mike „Mad Genius“ Caro, einem Poker Gelehrten und Profispieler vorgeschlagen und findet auch öfters in Online Casinos eine Anwendung.

Poker Regeln

Alle Pokervarianten beinhalten einmal, es wird Spieler gegen Spieler gespielt und nicht, wie im Blackjack, Spieler gegen Bank. Andermal ist das Wetten die Hauptkomponente des Spiels und bestimmt den Gewinner jeder Hand anhand der Kombinationen der Spielerkarten, von denen mindestens eine bis zur letzten Spielrunde verborgen bleibt.

In den meisten modernen Pokerspielen beginnt die erste Wettrunde damit, dass einer oder mehrere Spieler eine erzwungene Wette (Blind oder Ante) abschließen müssen. Mit Ausnahme der anfänglichen erzwungenen Einsätze wird Geld nur freiwillig gewettet. Diese Spieler bieten entweder, weil sie glauben Ihre Hand hat Gewinnpotenzial oder aus strategischen Gründen, um andere Spieler zu bluffen.

Im normalen Pokerspiel setzt jeder Spieler entsprechend seiner Vorstellung, wie gut seine Hand im Vergleich zu den Gegenspielern steht. Das Setzen beginnt im Uhrzeigersinn und wird fortgesetzt bis jeder Spieler entweder den ursprünglichen oder den erhöhten (Raise) aktuellen Einsatz bringt (Call) oder aussteigt (Fold). Die Einsatzrunde endet, wenn alle Spieler entweder den letzten Einsatz gecallt oder gefoldet haben.

Wenn alle außer einem Spieler in einer Runde folden, gewinnt der verbleibende Spieler den Pot, ohne dass er seine Hand offen legen muss. Wenn mehr als ein Spieler nach der letzten Einsatzrunde im Wettbewerb bleibt, findet ein Showdown statt, bei dem die Hände aufgedeckt werden. Der Spieler mit der besseren Hand gewinnt den Pot.

Nur der Vollständigkeit halber wieder einmal die Poker Wertung:

  • Royal Flush: Ass, König, Dame, Bube und Zehn des gleichen Farbwerts
  • Straight Flush: Eine Straße derselben Farbe
  • Vierling: Vier gleiche Karten, wird auch Poker genannt
  • Full House: eine 5 Karten Kombination aus einem Drilling und ein Paar.
  • Flush: fünf nicht aufeinanderfolgenden Karten der gleichen Farbe.
  • Straße/Straight: fünf aufeinanderfolgende Karten, die nicht dieselbe Farbe haben
  • Drillinge: drei Karten mit dem gleichen Wert.
  • Zwei Paare: 4 Karten Kombination aus zwei Paaren
  • Ein Paar: Bestes Paar: zwei Asse
  • Hohe Karte: Auch mit dem Ass, der höchsten Karte in einer Pokerhand ist die Chance auf den Sieg ausgeschlossen.

Texas Holdem

Die von Amateuren und Profis beliebteste, weltweit bekannteste und auch in Spielbanken und Online Casino die am weitesten verbreitete Pokervariante. Seit Anfang des 3. Jahrtausends hat Texas Hold‘em, wie es offiziell geschrieben wird, die Popularität seines Vorgängers 7 Card Stud übertroffen. Dies liegt nicht nur an der niedrigen Einstiegsschwelle, denn diese Variante ist verhältnismäßig einfach zu erlernen und spielt sich genauso leicht. Doch was 7 Card Stud letztendlich vom Thron gestoßen hat, ist die große, teilweise spektakuläre Medienaufmerksamkeit und das Sponsoring, das Texas Holdem widerfahren ist.

Sowohl Offline als auch die Online Casinos in Österreich werden besonders für Texas Holdem viele und außergewöhnlich lukrative Turniere organisiert. Währen Spieler hierfür nicht vorhanden würde das auch nicht passieren. Und es werden immer mehr, alleine in Österreich nehmen immer mehr Kartenspieler Pokerkarten auf und genießen Texas Holdem Poker. Neben Texas Holdem gibt es weitere Versionen des Holdem Pokers.

Bild Draw Poker

Bekannte Versionen von Holdem:

Texas Holdem: die bekannteste und häufigste Form des Holdem Pokers. Hier wird mit zwei verdeckten, persönlichen Karten und maximal 5 offenen Gemeinschaftskarten gespielt. Zwischen 2 und 10 Teilnehmer spielen gegeneinander und müssen aus ihren beiden Karten und den Gemeinschaftskarten in verschiedenen Setz- und Spielrunden die bestmögliche Kombination zusammenstellen, die im Wert über den Händen der Gegenspieler ist. Die detaillierten Regeln von Texas Holdem finden sie in unserem Artikel Texas Holdem Regeln

Omaha Holdem: Mehr Karten, bessere Chancen! Diese Version des Holdem Pokers ist Texas Holdem sehr ähnlich. Der prägende Unterschied ist, dass jeder am Omaha beteiligte nicht zwei, sondern vier persönliche Karten erhält. Dies und auch die Regel, das mindestens 2 der 4 persönlichen Karten in der Schlusshand auftauchen müssen, gibt Spielern von Omaha Holdem eine höhere Chance, verglichen mit anderen Poker Varianten, eine bessere Hand zu bekommen.

Omaha Hi-Lo: Wir müssen Omaha Hi-Lo erwähnen, weil Hi-Lo Poker Versionen zu den skurrileren und für Liebhaber faszinierendsten Arten des Holdems gehört. Das High – Low, also Hoch und Niedrig, bezieht sich darauf, dass Sie als Spieler, im besten Fall, sowohl die höchste als auch die niedrigste Hand haben müssen, um den gesamten Pot zu gewinnen. Ein Teil des Pots geht an die höchste Hand, während der Rest an die niedrigste Pokerhand geht. Wenn es keine niedrige Hand gibt, geht alles an den stärksten Spieler.

Stud Poker

Jeder der gerne Poker spielt hat auch schon einmal ein Spiel 7 Card Stud gespielt und weis warum diese ursprüngliche Weise Poker zu spielen seit dem Amerikanischen Bürgerkrieg immer noch so faszinierend ist. Obwohl Stud Poker im Laufe der Jahre an Popularität verloren hat, sind seine Variationen, nicht nur in Österreich, sondern auch weltweit immer noch sehr gefragt. In Finnland gibt es sogar eine spezielle Version: Sökö, auch Canadian Stud oder Scandinavian Stud genannt.

In Österreich selbst findet am Wörthersee jedes Jahr die Europameisterschaft für 7 Cards Stud statt, es ist auch die am weitesten verbreitete Version. Die Eigenheit des Stud Pokers liegt beim Wetten. Der zuerst setzende Spieler ändert sich. Die Reihenfolge ist spielabhängig und nicht wie bei allen anderen Poker Arten geregelt. Da Sie bei Stud Poker viele Karten Ihres Gegners sehen können, ist es einfacher, taktisch zu spielen.

Bild Stud

Bekannte Versionen von Stud Poker:

5 Card Stud: Beim 5 Card Stud Poker erhält jeder Spieler zunächst zwei persönliche Karten, von denen eine aufgedeckt ist. Die Spieler wählen dann aus den bekannten Pokeraktionen: checken, callen, setzen, folden oder erhöhen. In den nächsten drei Setzrunden wird den Spielern jeweils eine zusätzliche Karte offen ausgeteilt, wonach sie erneut entscheiden, was zu tun ist. Der Gewinner ist letztendlich derjenige, der übrig bleibt, oder der Spieler, der den Showdown gewinnt.

7 Card Stud: 7 Card Stud Poker ist im Wesentlichen dasselbe wie 5 Card Stud Poker, mit dem Unterschied, dass zwei weitere Karten ausgeteilt werden. Zusätzlich besteht die Starthand aus drei persönlichen Karten, von denen zwei verdeckt sind.

Caribbean Stud: Diese Version ist eigentlich recht unkompliziert, da es sich um ein Spiel gegen das Haus handelt. Außerdem wird nicht geblufft. Alle Spieler müssen vor dem geben der Karten ihre Einsätze machen, danach teilt der Dealer fünf Karten aus. Das Haus selbst erhält auch fünf Karten, von denen eine offen ist. Die Spieler haben dann die Wahl zu passen (fold) oder zu spielen (play). Im letzteren Fall müssen sie mit maximal dem Doppelten des ursprünglichen Einsatzes (Ante) erhöhen. Das Spiel wird zu Gunsten desjenigen entschieden, der die beste Pokerhand hat. Wenn der Geber kein Ass, keinen König als hohe Karte oder kein starkes Paar hat, qualifiziert er sich nicht und hat keine Chance. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, separat auf das Jackpot Feature zu setzen, mit dem ein progressiver Jackpot gewonnen werden kann.

Draw Poker

Diese Pokerversion wird hauptsächlich zu Hause gespielt, aber selten im Casino. Dennoch ist es erwähnenswert, schon alleine der Vollständigkeit halber, da viele Spieler Draw Poker spielen, um sich mit den Pokerkombinationen und dem Spiel selbst vertraut zu machen. Im Gegensatz zu den oben genannten Typen erhalten Sie bei dieser Variante sofort fünf Karten, mit denen Sie versuchen müssen, im weiteren Spielverlauf die bestmögliche Hand zu bilden. Sie tun dies, indem Sie Karten ziehen und austauschen.

Einige Beispiele sind:

  • 5 card draw
  • Double draw
  • Anaconda
  • California lowball
Bild Poker karten

Bluffen

Beim Poker spielen Strategie und Täuschung eine große Rolle. Niemand will, das der Gegenspieler weis wie es um die eigene Hand steht. Um dies zu unterbinden, ist es ratsam (ab und zu) zu bluffen, den Anderen den Eindruck zu vermitteln, dass Sie bessere oder schlechtere Karten haben, als dies tatsächlich der Fall ist. Wir unterscheiden zwei Arten der Täuschung:

  • Pure Bluff: Sie präsentieren sich besser. Sie haben schlechte Karten und keine Aussichten auf Verbesserung. Trotzdem wollen Sie den Pot gewinnen. In diesem Fall können Sie sich so verhalten, dass es so aussieht, als hätten Sie eine sehr starke Hand, zum Beispiel, indem Sie All-In spielen, oder oft und viel erhöhen. Ein Bluff ist erfolgreich, wenn alle Teilnehmer getäuscht sind und folden.
  • Semi Bluff: Auch hier muss es so aussehen, als ob Sie eine gute Hand haben. Der Unterschied zum Pure Bluff besteht darin, dass es zwei Chancen gibt. Sie überzeugen Ihre Gegner die dann sofort folden, Sie erhalten in der nächsten Runde die eine gute Karte und verbessern die Chancen zu gewinnen deutlich.
  • Langsames Spiel: Sie handeln schlechter als Ihre Hand. Der andere Weg, um beim Poker zu bluffen. Sie haben jetzt sehr gute Karten, wollen aber den Gegner nicht abschrecken. Sie möchten, dass möglichst Alle weiterspielen und den Pot füllen. Sie gehen also einfach mit oder erhöhen zögerlich. Es besteht jedoch die Gefahr, dass sich die Hand der Gegner verbessert.

austriacasino.com