Gesperrte Casinos

Casinos, die man unbedingt vermeiden muss

Jede Industrie hat Vertreter, die einen besonders guten Ruf genießen, wenn es um den Umgang mit Kunden und die generelle Geschäftspraxis geht. Auf der anderen Seite gibt es aber auch überall Unternehmen, die es mit den Regeln nicht so genau nehmen. Da bildet leider auch die Glücksspielbranche keine Ausnahme.

Casinos, die man unbedingt vermeiden muss

Langfristig kann man ein solches Verhalten natürlich nicht verbergen und so kommt es vor, dass Casinos in einer bestimmten Jurisdiktion von der Teilnahme am Geschäftsleben ausgeschlossen werden. Wir erläutern genau, um welche Anbieter Sie einen Bogen machen sollten. Dabei erläutern wir auch den Hintergrund und den Prozess, der die Sperrung von Online Casinos betrifft.

Auch in Vegas gibt es gesperrte Konten
Casinos, die man unbedingt vermeiden muss

Casinos, die in Österreich gesperrt sind

Im Folgenden haben wir einige Casinos aufgelistet, die sowohl in Österreich als auch international auf mehreren schwarzen Listen stehen. Diese Anbieter sind durch genau das negative Verhalten aufgefallen, das wir in diesem Artikel beleuchten.

  1. BetFashionTV
  2. Manhattan Slots
  3. Osiris Casino
  4. Royal Savoy Casino
  5. Vernons Casino

Was bedeutet es, wenn Casinos gesperrt werden?

Egal, ob gesperrte Casinos online oder in physischer Form präsent sind, gesperrt bedeutet, dass der jeweilige Betreiber sein Angebot in einem bestimmten Rechtsraum nicht zur Verfügung stellen darf. Gesperrte Casinos dürfen also keine Kunden annehmen oder Umsätze machen. Das gilt übrigens auch, wenn sich Casinos selbst sperren, was gar nicht so unüblich ist. Da nicht jeder Rechtsraum Glücksspiel gleich behandelt, ziehen sich manche Casinos zurück und sperren das eigene Angebot zum Beispiel durch das Blockieren bestimmter IP-Adressen. So vermeidet das Casino etwaige rechtliche Streitigkeiten. Falls Nutzer gesperrte Casinos in Österreich frequentieren, ist es unter Umständen sogar möglich, eventuelle Verluste zurückzufordern.

Warum werden Casinos gesperrt und wie kann man sie erkennen?

Gesperrte Online Casinos erlangen diesen Status, da sie sich nicht an die rechtlichen Vorgaben der Republik Österreich halten oder diese verletzen. Das kann die verschiedensten Formen annehmen und als Spieler sollten Sie sich darüber im Klaren sein. So können Sie gesperrte Casinos vermeiden.

Keine Lizenz

Der Hauptgrund, warum ein Anbieter auf der Liste gesperrter Casinos landet, ist schlicht und ergreifend der, dass er keine gültige Lizenz besitzt. Das ist in Österreich ähnlich wie in anderen Ländern auch. Prüfen Sie vor der Anmeldung also, ob eine Lizenz vorliegt. Die Lizenz, die der Anbieter angibt, können Sie beim Lizenzgeber direkt überprüfen. Falls der Anbieter die Lizenz gar nicht oder nur unvollständig anzeigt, so sollten Sie sich besser für ein anderes Casino entscheiden.

Keine Ausbezahlung

Man hört immer wieder Schauergeschichten von Spielern, die bei Online Casinos hohe Gewinne erzielen und diese dann nicht ausbezahlt bekommen. Wenn ein Casino mehrfach durch ein solches Verhalten auffällt, kommt es schnell zu einer Sperre. Sie erkennen ein unlauteres Verhalten daran, dass das Casino die Auszahlung endlos hinauszögert. Das beginnt mit dem Versprechen, dass die Bearbeitung von Transfers 30 Tage in Anspruch nimmt. Auf Nachfrage folgen weitere Ausreden, warum die Zahlung noch nicht durchgeführt wurde. Solche Gründe sind nichtig, eine Auszahlung sollte nicht länger als 3 – 4 Werktage in Anspruch nehmen.

Unfaire Spiele und Auszahlungsquoten

Casinos mit einer zuverlässigen Geschäftspraxis setzen Zufallsgeneratoren ein, um die Spiele zu steuern. Das bedeutet, dass die Ergebnisse genau wie im physischen Casino auch tatsächlich zufällig sind. Betrügerische Casinos programmieren die Spiele unter anderem so, dass sich der Hausvorteil erhöht. Wenn ein Casino aber eine Lizenz zum Anbieten von Glücksspiel besitzt, so bedeutet das, dass das Casino regelmäßig vom Lizenzgeber auf Fairness überprüft wird. Bei der Auszahlungsquote ist es auf jeden Fall ein Warnsignal, wenn das Casino diese nicht öffentlich bekannt gibt. Für weitere Informationen können Sie sich bei Organisationen informieren, die sich mit der Regulierung der Fairness von Online Casino-Spielen befassen. Eine erste Anlaufstelle wären zum Beispiel eCOGRA und Gaming Laboratories International.

Unzulässige Software

Üblicherweise ist es so, dass ein Betreiber eines Casinos eine Lizenz von einem Softwareentwickler erwirbt. Er kann dann das jeweilige Spiel auf seiner Website anbieten und folgt den Vorgaben, die der Software einprogrammiert sind. Falls ein Betreiber aber betrügerische Absichten hat, hackt er die Software ohne für die Lizenz zu bezahlen. Das erlaubt außerdem, die Auszahlungsquoten zu manipulieren. Hier sei wiederum auf die Lizenzen verwiesen, sowohl die Lizenz zum Betreiben eines Casinos, als auch die Lizenz zum Anbieten der Software. Zu den renommiertesten Anbietern von Casino-Software zählen unter anderem Playtech, Microgaming und NetEnt.

Unzureichende Sicherheit und Schutz von privaten Daten

Gerade beim Thema Online Glücksspiel ist der Schutz und die Privatsphäre der Kunden von allerhöchster Priorität. Wenn ein Betreiber hier versagt oder unlautere Tätigkeiten durchführt, zählt er bald zur Gruppe gesperrte Casinos online. Manche Casinos verkaufen zum Beispiel die Daten der Spieler an dritte Unternehmen, in erster Linie zu Marketingzwecken. Da aber zu diesen Daten auch finanzielle Details und Zahlungsinformationen gehören, kann das Thema sehr schnell sehr sensibel werden. Wichtig ist hierbei, dass sich der Betreiber in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU befindet.

Irreführende Boni

Fast jedes Online Casino bietet eine Form von Bonus an, um neue Kunden zu gewinnen. Wenn der Bonus aber zu gut um wahr zu sein ist, dann sollten Sie vorsichtig sein. Manchmal sieht man Bonusangebote von sagenhafter Höhe, wie 500 – 1000 % Einzahlungsbonus. Wenn man sich aber das Kleingedruckte durchliest, stellt man fest, dass es faktisch unmöglich ist, aus diesem Bonus echtes Geld zu gewinnen. Als ein positives Beispiel sei zum Beispiel ein Online Casino genannt, das bei Anmeldung 100 Freispiele ohne Umsatzbedingungen anbietet. Sie können sich Gewinne aus diesen Freispielen also direkt auszahlen lassen.

Unklare Geschäftsbedingungen

Die Geschäftsbedingungen sind auch ein Grund für gesperrte Casinos in Österreich. Manche Unternehmen gestalten sie so, dass sie besonders schwierig zu verstehen sind und den Spieler über die wahren Gegebenheiten im Unklaren lassen. Dazu zählt zum Beispiel ein zeitlich begrenztes Angebot, das sich dann aber selbstständig erneuert. Wenn Sie beim Durchlesen der Geschäftsbedingungen das Gefühl haben, nichts zu verstehen, ist es sicher an der Zeit, sich auf den Weg zu machen.

Schlechter oder nicht vorhandener Kundenservice

Inkompetenter Kundenservice an sich ist nicht unbedingt ein Grund für gesperrte Casinos online. Wenn der Kundenservice aber nicht vorhanden ist, oder auch nicht erreichbar, ist das ein sicheres Zeichen, dass etwas im Argen liegt. Falls Sie vorhaben, sich bei einem Casino anzumelden, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, sich einmal mit dem Kundenservice in Verbindung zu setzen. Das gibt Ihnen ein gutes Gefühl, ob Sie es mit einem ehrbaren Unternehmen zu tun haben. In einem guten Online Casino kann das Casino-Team per E-Mail oder Live-Chat rund um die Uhr erreicht werden. Die Rückmeldung ist immer freundlich und kompetent.

Der Auszahlprozess ist zu kompliziert

Wenn Sie sich Ihre Gewinne ausbezahlen lassen möchten, sollte das nicht schwierig sein. Sie gehen zu Ihrem Konto, wählen Betrag und Zahlungsmethode, bestätigen und fertig. Falls das Casino allerdings mehrere unnötige Hürden einfügt, um Ihnen die Auszahlung zu erschweren, kann man von unlauteren Absichten ausgehen. Dafür können Casinos auch gesperrt werden. Denn auch wenn das Guthaben in Ihrem Casino-Konto liegt, das Geld gehört Ihnen. Und damit sollten Sie in der Lage sein, jederzeit darüber zu verfügen.

Spieler können ebenfalls gesperrt werden

Nicht nur Casinos können gesperrt werden, sondern auch Spieler. Die erste Möglichkeit ist die Selbstsperre, wenn ein Spieler mit Spielsucht zu kämpfen hat. Die kann er bei einer zentralen Stelle oder bei einer spezifischen Spielbank beantragen. Außerdem können Personen direkt von der Regierung vom Spielen ausgeschlossen werden. In Belgien gibt es zum Beispiel das sogenannte Excluded Persons Information System (EPIS), das alle Personen sammelt, die nicht zum Glücksspiel zugelassen sind. Nicht nur Spielsüchtige finden sich hier, sondern zum Beispiel auch bestimmte Berufsgruppen wie Notare oder Polizeibeamte. Generell sei zu erwähnen, dass Sie Glücksspiel verantwortungsbewusst und mit einem klaren Verständnis der eigenen Limits genießen sollten. Sie können sich zum Beispiel selbst Grenzen setzen, wenn es um Einsätze oder auch die Spielzeit geht.

Fazit

Wie Sie sehen, gibt es viele Punkte, auf die man bei der Auswahl eines Casinos achten sollte. An erster Stelle steht wie immer die Lizenz. Falls Sie sich nicht sicher sein sollten, können Sie die Lizenz auch beim Lizenzgeber erfragen. Aber auch sonst gilt: stellen Sie Ihre eigenen Nachforschungen an und vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl.

Häufig gestellte Fragen

Der Hauptgrund ist das Fehlen einer gültigen Lizenz. Ohne die dürfen Casinos in Österreich nicht operieren.
Gesperrte Casinos online erkennen Sie unter anderem am Fehlen einer Lizenz. Auch die Rezensionen von anderen Spielern helfen bei der Entscheidung. Prüfen Sie zudem das Vorhandensein des Kundenservices.
Ja, Sie können sich entweder selbst sperren, oder durch Angehörige oder Bekannte fremdgesperrt werden. Casinos haben außerdem das Recht, Ihre Kundschaft abzulehnen.